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Ingenieur - Büro

Stefan Wolters


Kathodischer Korrosionsschutz



Tel.: 0201 536 77466


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In Verteilernetzwerken, insbesondere in dichtbesiedelten Stadtgebieten, ist man häufig mit


- vielen Verzweigungen

- einer Vielzahl von elektrisch zu trennenden Übergabestellen

- einer Vielzahl von Potentialverbindungen

- einer historisch gewachsenen Variation von unterschiedlichen Leitungs- und Umhüllungsausführungen ganz unterschiedlichen Alters

- lokalen ausgedehnten Anodenspannungstrichtern

- Streustrombeeinflussungen durch die Nähe zu gleichstrombetriebenen Stadtbahnen

- Streustrombeeinflussungen durch benachbarte KKS-Systeme

- eigenen und/oder benachbarten Streustromableitungen

- einer Vielzahl von benachbarten ungeschützten Installationen


konfrontiert.






Kathodischer Korrosionsschutz in Verteilungsnetzen

Alle oben genannten Punkte haben zur Folge, dass der kathodische Korrosionsschutz gegenüber dem Schutz einer Fernleitung zum Teil deutlich erschwert wird.


Der Nachweis des kathodischen Schutzes ist in solchen Netzen auf Grund der hohen und durch den Stadtbahnbetrieb schwankenden IR-Anteile im Erdreich in der Regel nicht mehr durch die Ausschaltmesstechnik oder anderer in DIN EN 13509 oder GW 10 definierten Messverfahren möglich.  


Hinzu kommt, dass die Einstellung des KKS unter Berücksichtigung der zu vermeidenden Beeinflussung Dritter entsprechend DIN EN 50162 zu erfolgen hat.   


Durch die Installationsdichte kommt es zuweilen auch zu Zufallskontakten zu geerdeten oder anderen Leitungssystemen, die den kathodischen Schutz stark beeinträchtigen und die Potentialmessungen erschweren.


Ein weiterer zu berücksichtigender Aspekt in solchen Netzen ist auch die Kontakt- und Innenkorrosion z.B. bei Wasserverteilungsnetzen.








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